KARATE - ein Sport für Körper und Geist

Karate-Do, wörtlich übersetzt: "Der Weg der leeren Hand".

"Kara" bedeutet soviel wie "Leer", der Begriff der "Leere" stammt aus der Zen-Philosophie. "Do" ist das japanische Wort für "Weg", "Prinzip", das man in Judo-Do, Ei-Ki-Do, Iaido, Kobudo wieder findet die einige der zahlreichen japanischen Kampfkünste darstellen. Karate-Do sollte also verstanden werden als ein Weg zur Prägung der eigenen Persönlichkeit. Ein wesentlicher Leitspruch des Budo (eben der Weg dieser Kampfkünste) lautet: "Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage, sondern liegt in der Vervollkommnung des Charakters des Ausübenden."

Die drei Säulen des Trainings sind das Kihon (Grundschule), die Kata und das Kumite (Kampf). Im Kihon werden Anfangs einzelne Techniken erlernt um diese mit fortschreitenden Kenntnissen in Kombinationen zu trainieren. Kata, sind eine Art des Schattenkampfes. Im Kumite wird dann, zuerst langsam, das Kämpfen geübt. Ziele des Trainings sind u.a. die Verbesserung von Körperbeherrschung, Beweglichkeit, Konzentration und Kondition. Karatekas jeder Gürtelstufe sowie Anfänger sind jederzeit willkommen.

Karate-Do ist eine Kunst. Eine Körper- und Kampfkunst und eine Methode der Selbstverteidigung. Sie ist auch ein Weg zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters, der schließlich zu einem inneren Wachstum führt. Karate-Do ist somit nicht nur eine Disziplin der Körperbeherrschung, sondern auch eine Schule der Geistesbildung, die einen das ganze Leben lang begleiten sollte.

Aufgrund seiner vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das macht fit! Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.